Familiengeschichte

Die Geschichte des Weinguts Szörényi

Ein Familienbesitz in Felsőörs, geprägt von Intuition, Geduld, eigener Arbeit und tiefer Verbundenheit mit der Balaton-Landschaft.

1973Familienwurzeln
Felsőörs An den Hängen des Weinbaugebiets Balatonfüred–Csopak.
Seit 1973 Das erste Grundstück wurde von Emília Zóbel, der geliebten Großmutter der Familie, gekauft.
Familiengut Weinberg, Keller und Gästehaus, über mehrere Generationen entwickelt.
Eigener Stil Balaton-Weine und kleine Obstbrand-Chargen mit persönlicher Geschichte.
Meilensteine

Von einem nebligen Herbsttag zum lebendigen Familiengut

Die Geschichte von Szörényi beginnt mit einem Traum: ein Grundstück in der Nähe des Balatons, Reben, ein kleines Haus und ein Keller, der langsam zum Mittelpunkt des Familienlebens wurde. Aus einer mutigen Entscheidung entstand ein Familienweingut mit eigener Stimme.

Meilensteine

A családi birtok fontos állomásai

Die wichtigsten Schritte der Szörényi-Geschichte, kompakt és áttekinthető formában.

Das erste Grundstück

Die Grundlagen des Weinguts Szörényi legte unsere geliebte Großmutter, Emília Zóbel, im Oktober 1973. Sie träumte schon lange von einem Grundstück in der Nähe des Balatons und vom Weinbau. An einem kalten, nebligen Herbsttag führte sie das Schicksal auf den Öreghegy-Hang zwischen Felsőörs und Balatonalmádi. Dort kaufte sie den ersten Teil des heutigen Besitzes: die Grundlage des oberen Gästehauses und der Rebfläche. Der Nebel war so dicht, dass man von der wunderbaren Aussicht praktisch nichts sehen konnte. Gerade deshalb ist die Familie ihr bis heute dankbar, dass sie ihrem Gefühl und den Worten der Verkäufer vertraute.

1973

Haus, Reben und erste Weine

Das Gästehaus in der nördlichen Ecke des Grundstücks wurde von Familienmitgliedern mit eigenen Händen und mit Hilfe des Nachbarn Mihály gebaut. Die ersten Reben wurden 1974 auf etwa 700 Quadratmetern gepflanzt, mit weißen und roten Sorten gemischt. Das erste Ergebnis konnte 1979 verkostet werden. Unser erster Wein, hauptsächlich aus Olaszrizling und Szürkebarát, wurde 1980 abgefüllt und mit Wachs verschlossen, das das Familienwappen vom Siegelring meines Vaters trug. Verarbeitung und Lagerung erfolgten damals im Keller meiner Großmutter mütterlicherseits in Törökbálint.

1973–1987

Erweiterung und Presshaus

1987 wurde die Fläche ungefähr verfünffacht, als mein Vater das benachbarte, verwilderte Grundstück von etwa 6.000 Quadratmetern mit einem verfallenen Presshaus und Keller kaufte. Nach der Ordnung des Geländes wurden weitere Reben im Kordon-System gepflanzt, mehr als 1.100 Veredelungen, dazu Apfel-, Aprikosen-, Pfirsich-, Kirsch-, Sauerkirsch-, Quitten-, Birnen- und Feigenbäume. Das alte Presshaus wurde mit dem für die Balaton-Region typischen Rotstein renoviert und bildet heute Herz und Seele des Weinguts.

1987–1997

Kellerentwicklung und Weinwissen

Mein Vater verliebte sich Jahr für Jahr tiefer in Wein und Weinbau und entwickelte Keller und Technik stetig weiter. Das obere Gästehaus wurde Anfang der 2000er Jahre erweitert und renoviert, die Kellerkapazität verdoppelt. Die alten Holzfässer wurden nach und nach durch Edelstahltanks ersetzt, die kleinen 10-Liter-Holzfässer mit Familienwappen blieben jedoch Schmuckstücke der ersten Kellerebene. Zwischen 1997 und 2001 bildete sich der ältere Csaba Szörényi fachlich weiter und legte am Ende auch eine Weinrichterprüfung im Haus der Ungarischen Weine ab.

1997–2009

Eine neue Generation kommt näher

Ich, der jüngere Csaba Szörényi, bin 1976 geboren. Einen großen Teil meiner Jugend verbrachte ich am Balaton, ich wuchs zwischen den Rebstöcken auf und lernte die Grundlagen von meinem Vater. Der eigentliche Durchbruch in meiner Beziehung zum Wein begann um mein dreißigstes Lebensjahr, als ich immer mehr Zeit und Energie dem Weinbau widmete. Ab 2009 nahm ich an mehreren Weinkursen im damaligen Dionysos-Weinhaus teil und gewann bleibende Erlebnisse und Freunde. 2015 erwarb ich an der Soós-István-Fachschule eine Winzerqualifikation.

2009–2017

Eigener Jahrgang, Familienbesitz

Mit Beginn meiner Winzerlaufbahn traten die Sportarten und Leidenschaften meiner Jugend, darunter Fallschirmspringen und Basejumping, langsam in den Hintergrund, bleiben aber als Hobbys erhalten. Von meinem Vater übernahm ich den Staffelstab, und seit 2017 — meinem ersten eigenen Jahrgang — entwickeln sich Weinbau und Keller mit Hilfe von Familie und Freunden unter meiner Leitung weiter. Seit 2020 widme ich mich außerdem Obstbränden aus den Früchten des Felsőörs-Besitzes, streng für Familie und Freunde. Das Gut ist jedes Jahr Schauplatz großer Familien- und Freundestreffen.

2017–

Das Gut ist nicht nur ein Ort. Es ist Erinnerung, Arbeit, Familie und der Ausblick, den man damals im Nebel noch gar nicht sehen konnte.

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